Schulpferde haben einen schwierigen Job, und oftmals gelten sie als “Pferde zweiter Klasse”. Stand der Begriff “Schulpferd” früher noch für ein Pferd, das die anspruchsvollen Lektionen der Hohen Schule beherrschte, so hat es sich inzwischen gewandelt. Schulpferde sind “nur” die Pferde, die unbeholfenen Reitern das 1×1 der Reitkunst beibringen und geduldig alle Fehler und Macken ertragen. Oftmals ist es auch so, dass sie in der kleineren Box stehen oder sich den Sattel mit einem Kollegen teilen müssen.
Leider ist es auch so, dass viele Schulpferde mit dem schlechten Ruf leben, dass sie faul und stur sind. Klar, auch diese “Vertreter” gibt es. Aber du tust der Masse aller Schulpferde unrecht, wenn du sie pauschal über einen Kamm scherst. Denn abgesehen davon, dass du auf einem guten und geduldigen Schulpferd das Schenkelweichen leichter lernst, öffnet es dir natürlich die Tür zu anderen Reitweisen. Wenn du zum Beispiel mehr über das Westernreiten lernen möchtest, bietet sich ein entsprechend ausgebildetes Pferd an. Oder du möchtest besser Springreiten – also suchst du dir …
Genau. Du hast es erfasst. Für einen verantwortungsvollen Reitbetrieb sind gut ausgebildete Pferde das Kapital, mit dem sie ihren Betrieb am Leben halten. Deshalb solltest du dir – falls du auf der Suche nach einem guten Reitstall bist – die Haltung und Behandlung eines Reitschulpferdes genau anschauen. Und denke daran, wenn du das nächste Mal ein Reitschulpferd reitest: Diese Vierbeiner haben es nicht immer leicht.
Wenn du mehr über dieses Thema lesen möchtest, solltest du einen Blick in die aktuelle CAVALLO werfen. Im “Special: Lust auf das Lehpferd” erfährst du mehr.
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Die Pferdezeitschrift “Cavallo” gibt es am gutsortierten Kiosk. Schau zum Beispiel mal am Bahnhofskiosk nach!