Es war tiefster Winter. Eine kleine Gruppe von Mustangs lief durch den hohen Schnee. Neben ein paar Stuten staksten zwei kleine Fohlen neben ihren Müttern her. Die langen Beine machten es ihnen schwer, im Schnee vernünftig zu laufen.Der Schnee war fast so hoch, wie die Fohlen groß waren … trozdem liefen sie weiter. Die Stuten ließen immer einen wachsamen Blick über ihre Fohlen schweifen.
Die Jahre zogen ins Land, und aus den Fohlen wurden große Pferde; eine Stute und ein Hengst. Inzwischen lebten die beiden auf einer großen Farm und hatten bereits ein eigenes Fohlen. Als es wieder Winter wurde, tobten das Fohlen und sein Vater durch den Schnee, sodass der Schneestaub nur so durch die Luft wirbelte. Ein Mädchen stand am Zaun und beobachtete sie. Als die Stute sie bemerkte, warf sie erst dem Mädchen einen Blick zu, dann dem weiten Wald. Als das Mädchen den sehnsüchtigen Blick der Stute auffing, öffnete sie das Gatter. Die Stute, der Hengst und das Fohlen liefen bis zum geöffneten Tor und sahen das Mädchen dann fragend an. Das Mädchen jedoch streckte nur den Arm aus und zeigte mit geöffneter Hand richtung Wald. ,„Ihr könnt gehen!“,sagte sie zu den Pferden. Im Renngalopp preschte der Hengst nach vorne, die Stute und ihr Fohlen folgten ihm. Auf halben Weg drehten sie sich noch einmal um, bäumten sich auf und verschwanden in den Wald, in dem zuvor der Hengst verschwunden war. Das Mädchen sah ihnen nach, sagte leise: ,,Frohe Weihnacht!”, und verschwand gleich darauf in dem Haus neben der Koppel … welche nun leer war.
Von Silvana
Liebe Silvana,
vielen Dank für diese schöne Geschichte – und ein wunderschönes Weihnachtsfest!
Liebe Grüße
Steffi
Das ist klasse. Vielen Dank, dass ihr sie hier reingestellt habt! Vielleicht schicke ich euch jetzt öfter mal einen kleine geschichte,die dann ja sogar mal im magazin landen könnte,wer weiß?^^
gute idee